Mi padre y yo
Walter und Manuel
Luis Czeschka
Manuel Luis (12) und seinem Vater Walter ist es gelungen
ihre Zuhöhrer auf eine klangvolle Reise durch die Geschichte Andalusiens zu
entführen. Alle Stücke sind hervorragend arrangiert, teils orchestral, teils nur
mit den beiden Gitarren und gut dosierten Rhythmuselementen wie Palmas und
Maracas. Dem Kenner kommen förmlich Bilder der Alhambra in Granada, der Blick
Boabdils zurück auf die an die Christen verlorene Burgstatt (Granaína, Tangos
de Granada) sowie des Barrio Judío Sevillas (Romance del Amor) in den Sinn.
Zwei Rumbas und das Stück Tico Tico, Sevillanas, die Panaderos Flamencos sowie
eine Malagueña runden die musikalische Reise ab. Ein sympathisches
Erstwerk des wohl jüngsten Flamenco-Gitarristen Deutschlands. Als Zugabe gibt
es Aufnahmen einer Soleá, die Manuel als erstes Solostück jeweils im Alter von
acht und neun Jahren gespielt hat. Für mich eine empfehlenswerte CD, zum selber
hören aber auch, um Freunden und Bekannten eine kleine Freude zu machen.
Claudia Asensio P.
Aficionada del flamenco seit 1980
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